Häufige Fragen (FAQ)

Auf dieser Seite werden einige Fragen beantwortet, die uns Interessentinnen und Interessenten oft stellen.

Lehrgang

  • Viel Neues, Interessantes lernen
  • Sicherheit im Umgang mit historisch wertvollen Bauten und anderen Objekten
  • Sicherheit in Diskussionen mit Architekten, Bauherren etc., wenn es um die handwerkliche Umsetzung einer Idee geht.
  • Viele Leute kennen lernen (Netzwerk)
  • Einen eidg. anerkannten Fachausweis mit geschütztem Titel und damit ein wertvolles Papier bei Bewerbungen um eine interessante Stelle.
  • Als Selbständiger bessere Möglichkeiten, an Prequalifikationen teilzunehmen
  • Als Mitarbeiter ein Vorteil, wenn der Arbeitgeber sich für einschlägige Aufträge bewirbt.

Übrigens, rund 40 Personen haben diesen Fachausweis bereits beworben, einige davon stellen sich hier vor.

Wichtig: Bezüglich Zulassung muss zwischen Lehrgang und Prüfung unterschieden werden (siehe auch Zulassungskriterien Prüfung).

Zum Lehrgang wird (im Rahmen des Platzangebots) jede und jeder zugelassen, der die im jeweiligen Modul definierten Kriterien erfüllt (siehe Moduldefinitionen). In erster Linie sind das:

  • Vorkenntnisse, die für die erfolgreiche Teilnahme am Modul erforderlich sind
  • Interesse an der handwerklichen Arbeit an historisch wertvollen Objekten

Hintergrund: Wir sind interessiert, dass auch Leute einzelne oder alle Module besuchen, die nicht Handwerker/innen sind, sondern Leute, die mit dem Handwerk zu tun haben, beispielsweise Denkmapflegerinnen oder Architekten. Die Zulassung zu den Modulen können von der Qualitätssicherungs-Kommission (QSK) des Trägervereins bestimmt werden, die Zulassung zur Prüfung muss vom BBT, also dem zuständigen Bundesamt genehmigt werden. Im Einzelfall entscheidet die QSK über die Zulassung, insbesondere auch über die Anerkennung von gleichwertigen Kursen als Basis für die Zulassung.

Ja, das können Sie. Den Nachweis bezüglich Erfahrung im Umgang mit historisch wertvollen Bauten muss erst bei der Anmeldung zur Prüfung vorliegen, also im Sommer 2014. Allerdings ist es ratsam, wenn Sie möglichst rasch versuchen, entsprechende Arbeiten zu erhalten, denn man lernt nun mal mehr, wenn man in der Praxis erlebt was im Unterricht erzählt wird.

Es sind – berufsbegleitend – verschiedene Module zu besuchen. Daneben sind Aufgaben zu lösen. Welche Module zu besuchen sind, zeigt der Modulbaukasten. Dort ist auch dargestellt, wie viel selbständige Lernarbeit anfällt.

Ein Beispiel dazu: Holzbauer besuchen die Module U1, U2, H3 bis H5, vgl. Modulbaukasten. Das Modul U1 umfasst 96 Lektionen verteilt auf 4 Blöcke von je 3 Tagen Dauer. Für Aufgaben und weitere selbständige Lerntätigkeit sind bei Modul U1 40 Stunden einzuplanen. Alle 5 Module zusammen umfassen 331 Lektionen Unterricht. Daneben sind 223 Stunden für Aufgaben und Ähnliches einzurechnen.

Darüber geben die Moduldefinitionen Auskunft. Sie zeigen auch die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, den vermittelten Stoff, die Ziele und die Gestaltung des Abschlusses. Wie der Unterricht abläuft, wann er stattfindet und wer unterrichtet, ist von den Anbietern der Module abhängig. Sobald dies für ein Modul bekannt ist, wird es auf der Modulseite publiziert.

Als erstes ist in der Regel das Modul U1 zu besuchen. Der erste Lehrgang hat im Sommer 2012 begonnen und ging im Sommer 2014 zu Ende. Die Berufsprüfung fand im Oktober 2014 statt. Der nächste Lehrgang startet 2016.

Die Kosten der Ausbildung sind von zwei Faktoren abhängig:

  • Von der Fachrichtung, weil sich die Ausbildung aus verschiedenen Modulen zusammensetzt (siehe Modulbaukasten).
  • Vom Wohnkanton, weil einzelne Kantone die Vorbereitung auf eine Berufsprüfung nicht subventionieren. Die Geschäftsstelle kann dies in konkreten Fällen nachprüfen.

Die meisten Berufsverbände verfügen über Fonds oder andere Mittel, um die Weiterbildung der Mitarbeitenden ihrer Mitgliedsfirmen zu fördern. Je nach Verband beträgt der Beitrag von 0 % und 100 % der Ausbildungskosten. Näheres weiss die Kontaktperson der jeweiligen Fachrichtung.

Sie sind in der Minderheit, aber es gibt sie. Die jüngste Teilnehmerin in den bisherigen zwei Pilotlehrgängen war 22.

Es gibt Berufsleute, deren Tätigkeit zwei Richtungen umfasst, beispielsweise Stuck und Mauerwerk/Verputz. Wenn dies früh genug angekündigt wird, sollte es in vielen Fällen möglich sein, dass Module von zwei Richtungen parallel besucht werden können. Mindestens dort, wo grosse gemeinsame Teile vorgesehen sind wie im oben genannten Beispiel oder bei der Kombination Gartenbau und Pflästerung. Es ist noch offen, wie dann der Abschluss aussieht. Eine Möglichkeit besteht darin, dass die eine Richtung normal abgeschlossen wird, die andere als freiwillig besuchtes Modul im Zeugnis erwähnt wird.

Ja, das ist möglich. Die Modulabschlüsse sind sieben Jahre gültig. Die Prüfung muss somit nach maximal sieben Jahren absolviert werden.

Es wird immer wieder Spezialfälle geben. Über die Zulassung zur Ausbildung oder einen Teil der Ausbildung entscheidet der Anbieter der Ausbildung (also beispielsweise eine Berufsfachschule oder ein Ausbildungszentrum), über die Zulasssung zur Prüfung die Qualitätssicherungs-Kommission (QSK) des Trägevereins.

Nein, das müssen Sie nicht. Sie können sich bereits erbracht Lernleistungen anrechnen lassen: Die Qualitätssicherungs-Kommission (QSK) des Trägevereins kann Sie vom Besuch bestimmter Module befreien. Zwei Wege sind vorgeshen:

  • Sie legen einen Ausweis vor, der zeigt, dass Sie eine gleichwertige Ausbildung besucht haben. Dann wird dieser Ausweis als gleichwertig zum Abschluss eine bestimmten Moduls (oder mehrerer Module) anerkannt.
  • Sie müssen zwar an der Schlussprüfung eines Moduls (Kompetenznachweis)

Prüfung

Wichtig: Bezüglich Zulassung muss zwischen Lehrgang und Prüfung unterschieden werden (siehe auch Zulassungskriterien Lehrgang).

Zur Abschlussprüfung (Berufsprüfung) wird zugelassen, wer die Kriterien erfüllt, die in Art. 3.3 der Prüfungsordnung festgehalten sind. In erster Linie sind das:

  • der Abschluss einer einschlägigen Berufslehre und zwei Jahre Erfahrung oder 6 Jahre Erfahrung
  • Erfahrung im Umgang mit historisch wertvollen Bauten
  • der Besuch bestimmter Module oder anerkannter gleichwertiger Kurse

Die Berufsprüfung kostet maximal 1850 Franken. Wahrscheinlich erhöht der Bund noch vor der Durchführung der ersten Prüfung 2014 seine Subventionen an die Prüfungen. Die Kosten sinken dann auf unter 1000 Franken.

Wird Ihre Frage hier nicht beantwortet?

Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle. Auf der Kontaktseite finden Sie ein Kontaktformular, Telefonnummern und Postadressen.